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Nationale Rennsport Qualifikation über 5000 Meter mit Portagen in Duisburg

Marcel empfiehlt sich auch im Rennsport für internationale Einsätze

Seit diesem Jahr wird im Kanurennsport die nationale Qualifikation über die 5000-Meter-Langstrecke mit Portagen gefahren. Grund dafür ist, dass auch für die 5000-Meter-Rennen im Kajak und im Canadier bei den Damen und Herren der Leistungsklasse Punkte für die Weltrangliste vergeben werden und der DKV jetzt entschieden hat, eine Teilnahme für die „Langstrecken-Spezialisten“ zu ermöglichen. Diese haben durch die vergleichbaren Short-Track-Rennen aus dem Kanu-Marathon, über die 3600-Meter-Distanz, die schon immer mit Portagen gefahren werden, auch internationale Erfahrungen. Nach den Nominierungskriterien qualifizieren sich jeweils die beiden erstplatzierten Boote (das zweitplatzierte Boot bei entsprechend geringem Abstand zur Siegleistung) für den ersten Rennsport-Weltcup in Szeged (Ungarn), der vom 8.-10. Mai 2026 stattfindet sowie unter Umständen auch für den zweiten Weltcup in Brandenburg a. d. Havel vom 14.-17. Mai 2026. Dort kann sich dann das jeweils erste deutsche Boot für die WM-Mannschaft im Rennsport qualifizieren.

Auch Marcel Paufler wollte sich die Gelegenheit, gegen die nationale Rennsport-Elite anzutreten, nicht entgehen lassen, immerhin waren 27 Teilnehmer in Duisburg gemeldet. Bedauerlicherweise traten dann aber nur wenige Athleten tatsächlich zu diesen Rennen an. Cousin Nico Paufler (Essen) gewann das Rennen vor Marcel, Drittplatzierter wurde mit Philipp Fink ein weiterer Marathonfahrer. Bei den Damen sah es nicht anders aus: Hier hatten mit Caroline Heuser (Oberhausen) vor Caroline Fink (Hamm) ebenfalls die Marathon-Damen die „Nase“ vorn.

Ergebnisse