Gelungener Saisonauftakt: Marcel gewinnt Fulda-Ranglistenrennen im Wildwasserrennsport
Die Wildwasser-Kanusaison startet auch 2026 wieder im März auf der Fulda. Beim 54. Kanu-Abfahrtsrennen treten hier 150 Athleten aus acht Nationen (Großbritannien, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Nordmazedonien, Schweiz, Tschechien und Deutschland) beim ersten Paddle Europe Sprint Cup (PEU) an, damit erklärt sich die große internationale Beteiligung. Auch ist dieser Wettkampf Bestandteil der Ranglistenrennen für einen Startplatz im deutschen Nationalteam und gilt somit als erstes großes Kräftemessen des Jahres.
Die Sprintrennen fanden am Samstag wie geplant auf der 400 Meter langen und gut vom Publikum einsehbaren Strecke im Stadtteil Kohlhaus im Bereich der Fuldabrücke statt. Der Veranstalter hatte sogar Straßensperren wegen der Kanurennen einrichten lassen, die zahlreichen Zuschauer hatten so gute Sicht auf die spannenden Rennen und konnten die Top-Athleten lautstark anfeuern. Marcel Paufler zeigte mit seiner Fahrzeit von 43 Sekunden und Rang 15 eine solide Leistung im Sprint, mit der er als neuntschnellster deutscher Athlet ins Ziel fuhr. Sein Rückstand auf den Sieger betrug hier weniger als 3 Sekunden.
Die längere Classicstrecke liegt dem Marathonfahrer jedoch deutlich besser und auch wenn das Classicrennen am Sonntag aufgrund der zu niedrigen Pegelstände nicht wie geplant auf der Oberen Fulda zwischen Eichenzell und Ziegel stattfinden konnte, sondern die Veranstalter ausweichen mussten auf die kürzere Strecke zwischen Gläserzell und Kämmerzell, wusste er hier mit einer beeindruckenden Leistung Trainer und Konkurrenz zu überzeugen: Mit der Zeit von 8:00.09 Minuten kam er mit einem Vorsprung von mehr als 11 Sekunden vor Linus Bolzern (Schweiz), dem EM-Vierten des vergangenen Jahres, ins Ziel. Dritter wurde Finn Vogler (TG München) mit einem Abstand von gut 13 Sekunden. Der Viertplatzierte hatte dann schon einen Rückstand von fast 26 Sekunden auf die Siegerzeit.
In der Classic-Mannschaft startete Marcel gemeinsam mit Constanze Feine (Damen Leistungsklasse) und dem Jugendfahrer Pelle Rück (U16). Das Team hatte natürlich gegen die reinen Herren-Mannschaften nicht den Hauch einer Chance, aber sie kämpften tapfer und wurden mit einem repektablen achten Platz belohnt, damit waren sie sogar das viertschnellste deutsche Team.