Marathon: Heiße Wettkämpfe bei eisigem Wetter in Rheine

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Die erste nationale Qualifikation im Kanu-Marathon 2022 fand in Rheine auf der Ems statt. Bei der Anreise am Freitag lag an der Strecke und in der Portage noch Schnee, der zum Glück aber am nächsten Tag verschwunden war, sodass die Athleten nicht durch den Schnee laufen mussten. Dennoch war es das ganze Wochenende sehr kalt, Schnee, Hagel, Regen und Windböen wechselten sich immer wieder ab. Das machte die Wettkämpfe für alle schwierig und auch die Zuschauer froren.

Die Wettkämpfe begannen mit dem Shorttrack im Kajakeiner über 3,4km inklusive zwei Portagen. In der weiblichen Jugend belegte Marit Behrens einen hervorragenden fünften Platz, Amalia Gebhart-Apalategui kam direkt dahinter als Sechste ins Ziel. Bei den Juniorinnen, die zeitgleich gestartet wurden, gewann Hjördis Sommer sogar die Silbermedaille. Marcel Paufler und Martin Schubert starteten in der Herren Leistungsklasse, wo Martin Siebter wurde. Marcel konnte diesess Rennen mit knapp 30 Sekunden Vorsprung ungefährdet für sich entscheiden.

 

Nachmittags fanden die ersten Rennen über die Marathondistanz statt. Der Zweier der weiblichen Jugend über 10,3km von Marit und Amalia schaffte mit einer Zeit von 55:15 Min. den Sprung aufs Podest und errang die Bronzemedaille. Knapp zwei Stunden später starteten Marcel und Martin im K1 der Herren Leistungsklasse über 24,1km (inkl. vier Portagen). Auch dieses Rennen wurde von Marcel souverän mit einem Vorsprung von 2:49 Minuten in der Zeit von 1:48:01 Stunden gewonnen. Martin errang den achten Platz. Bei den Damen Junioren erreichte Hjördis nach 19,1km mit drei Portagen nach 1:41:48 Stunden das Ziel, was für sie die Bronzemedaille bedeutete.

Am Sonntag fuhr Marit im Kajakeiner ein beherztes Rennen über die 10,3km und wurde mit dem siebten Platz belohnt. Der Herrenzweier von Marcel und Martin startete gemeinsam mit den Juniorenzweiern und konnte sich nach 19,1km mit einem Vorsprung von mehr als viereinhalb Minuten mit der Zeit von 1:23:47 Stunden deutlich absetzen. Bei den Damen Junioren konnte die Zweierpartnerin von Hjördis wegen einer Corona-Infektion leider nicht teilnehmen. Außer Konkurrenz durfte Hjördis gemeinsam mit Caroline Fink (Hamm) mit im Rennen der Damen Leistungsklasse über 19,1km starten. Obwohl die beiden das erste Mal zusammen im Boot saßen und noch nicht alles perfekt lief, kamen sie mit mehr als zweieinhalb Minuten Vorsprung vor dem schnellsten Damenzweier ins Ziel. Perspektivisch lässt dieses hervorragende Ergebnis für die kommenden internationen Einsätze die Möglichkeit offen, ebenfalls im Juniorenzweier zu starten.

Der erste Wettkampf der Marathon-Saison hat gezeigt, dass die Bremer Sportler gut vorbereitet in die neue Saison starten. Wir dürfen gespannt sein ...

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